03 Dez 2018

Kunst- und Pizzabacktag mit „FortSchritt e.V.“

Inklusion ist in der Gesellschaft ein hochaktuelles Thema. Nicht nur darüber geredet, sondern aktiv gestaltet wird dieses an der Theodor-Heuss-Schule in Walldorf. Diese kooperiert seit 2012 für ein Schulprojekt mit dem Verein FortSchritt St. Leon-Rot e.V. Der Verein fördert Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen nach dem heilpädagogischen Ansatz Petö. Über 100 Menschen werden vom Verein, der einst in Walldorf gegründet wurde, gefördert.

Einmal im Jahr wird die Theodor-Heuss-Realschule für ein Schulprojekt besucht. In diesem waren es zehn Kinder und Jugendliche, die mit der Klasse 7 c Bilder malte. Außerdem wurde zusammen Pizza gebacken. „Das Projekt hilft dabei, Ängste und Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen abzubauen“, sagte Klaus Gerstweiler, Klassenlehrer der 7c. „Es ist unheimlich schön zu sehen, wie die Kinder aufeinander zugehen und sich bei dem Projekt gegenseitig unterstützen“, ergänzte Susanne Huber, 1. Vorsitzende von FortSchritt.

Von dem Erfolg des Projektes zeigte sich auch Philipp Renninger überzeugt. Der Filialdirektor der Sparkasse Heidelberg in Walldorf besuchte zusammen mit Marcel Thome, Jugendbeauftragter bei der Sparkasse, die Gruppe bei ihrem diesjährigen Projekt. Stolz zeigten ihnen die Kinder und Jugendlichen ihre Bilder. Diese werden ab dem 14. Januar in der Walldorfer Sparkassenfiliale ausgestellt werden. Unterstützung erfährt das Projekt auch finanziell: Die Sparkasse Heidelberg spendete 1.000 Euro. Dass die beteiligten Kinder und Jugendlichen neue Erfahrungen aus dem Projekt ziehen, waren sich am Ende des Tages alle Verantwortlichen einig.

Gemeinsam schafften die Schülerinnen und Schüler der 7c und die Kinder und Jugendlichen vom Verein FortSchritt neue Kunstwerke. Unterstützt wurde das Projekt von der Sparkasse Heidelberg mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro. Filialdirektor Philipp Renninger (hintere Reihe 3.v.r.) und Marcel Thome (3.v.l.) freuten sich über den großen Zuspruch bei den Beteiligten.

Hier ein Bericht zweier anwesender Schülerinnen zum Projekttag:

Die Ankunft der FortSchritt-Kinder an der Schule verläuft sehr gut. Es gab eine sehr herzliche Begrüßung. Natürlich ist jeder Anfang  schwer und wir sind alle  zurückhaltend gewesen. Außerdem sind wir alle sehr aufgeregt und freuen uns auf das Malen und Pizzabacken. Dann geht es auch los und endlich teilen wir uns in die Gruppen „Pizzabacken“ und „Malen“ auf.

Die Gruppe „Pizzabacken“ kommt sehr gut zurecht. Die meisten FortSchritt-Kinder können fast alles machen, brauchen aber unsere Hilfe.

Währenddessen trifft die Gruppe „Malen“ die letzten Vorbereitungen. Es werden Konzepte überlegt. Manche malen einfach drauf los, während andere sich genau überlegen in welchen Schritten sie vorgehen wollen.

Alle sind von dem Projekt sehr begeistert und fangen voller Tatendrang an. In beiden Gruppen versteht man sich immer besser und niemand ist mehr zurückhaltend. Allen macht es viel Spaß und alle kommen sehr gut zurecht. Manche sind sogar schon fertig. Die anfangs bestehende Hemmschwelle ist überwunden. Teamwork ist auf jeden Fall da. Und der Zusammenhalt ist sehr stark.

Die Pizza war lecker, es wurden Witze erzählt, gelacht und sich gefreut. Der Tag ist sehr gelungen und wir sind alle froh, dass wir den Samstag so genutzt haben.

Geschrieben von Kaja R., Chiara B., Klasse 7c Realschule Walldorf

 

 

 

 

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