20 Dez 2017

Die Tafelaktion in Walldorf

 

Eine Schülerin und ein Schüler berichten 

Zuerst möchte ich erklären, was die „Walldorfer Tafel“ ist: Die Tafel ist ein Verein, der auf Menschlichkeit und Spenden angewiesen ist. Die Lebensmittelspenden verkauft die Tafel für weniger Geld als normal. Also sind diese Spenden für Leute gedacht, die nicht so viel Geld haben und sich daher die Lebensmittel aus Discountern nicht leisten können.

Für diese Organisation haben wir in mehreren Schichten von je zwei Stunden Spenden gesammelt. Wir sollten Lebensmittel sammeln, die lange haltbar sind, wie zum Beispiel Mehl, Konserven, H-Milch und andere mehr. Von diesen Lebensmitteln bekommt die Tafel nämlich normalerweise nicht so viel.

Wir, die Klasse 6a der Theodor-Heuss-Realschule, hatten einen Stand in der SBK. Der Leiter hat uns freundlicherweise erlaubt, den Stand dort aufzubauen. In jeder Schicht waren zwei Eltern da.

Am Samstag, den 9.12.2017, ging es um 9.45 Uhr los. Wir bekamen eine kleine Einkaufsliste, auf der stand, was die Leute einkaufen sollten. Diese Liste gaben wir den Personen, die gerade zum Einkaufen kamen. Wir legten sofort los. Die Mädchen und Jungs teilten sich auf, und jeder hatte eine Person, auf die er zugehen konnte. Wir haben viele Leute angesprochen. Manche haben die Tafel unterstützt, manche nicht. Aber das war nicht so schlimm, denn wir haben trotzdem weitergemacht, obwohl manchmal fünf Personen hintereinander nicht mitmachen wollten. Wir hatten Spaß, denn die helfenden Leute haben uns die Kraft gegeben weiterzumachen und zwei Stunden durchzuhalten. Außerdem hatten wir Spaß, weil wir zusammen sammelten und uns nett mit anderen unterhalten konnten.

Als wir dann fertig waren, haben wir sieben Kisten voller Lebensmittel gesammelt. Darüber war die Tafel sehr froh, und am Ende bekamen wir alle noch eine Urkunde als Dank für unsere freiwillige Mitarbeit.

Ich wollte mich nochmal bei allen Spenderinnen und Spendern persönlich bedanken, denn durch euch hat die Tafel wieder eine Menge an Lebensmitteln bekommen. Durch diese Spenden können nämlich viele Menschen mit weniger Geld auch weiterhin einkaufen und müssen nicht hungern!

Aleksandra Stroh und Alexander Frömert, 6a

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