Kontingentstundentafel

Alle Schulen in Baden-Württemberg dürfen sich auf Grundlage des Bildungsplans 2004 und des neuen Bildungsplans 2016 selbst ihre Stundentafel anpassen.

Zugewiesen wird ein bestimmtes Kontingent an Stunden für jedes Fach. Die Schulen entscheiden dann selbst, wie viele Stunden eines Faches in einem bestimmten Schuljahr angesetzt werden. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen „Kerncurriculum“ und „Schulcurriculum“. Die Pflichtanforderungen in den Fächern (Kerncurriculum) sind so gestaltet, dass sie in 2/3 (Bildungsplan 2016 3/4) der Gesamtunterrichtszeit abgeleistet werden können. Für einzelne Bereiche gibt es kein gesondertes Kontingent.

Für die Durchführung der überfachlichen Bereiche des Bildungsplans 2004 (TOPe, IT, schulcurriculare Schwerpunkte der Schule) hat die Schule ein „Poolmodell“ entwickelt. Alle Fächer und Fächerverbünde haben dabei ca. 10% ihres Gesamtstundenkontingents (Klasse 5-10)in diesen Pool abgegeben.  Diese Poolstunden dienen für „Stundenplanstunden“ für die überfachlichen Bereiche und sind damit unabhängig von den offiziellen Zuweisungen im Rahmen der Pflichtversorgung. So können derzeit folgende Schwerpunkte „finanziert“ werden.

  • TOPe
  • IT-Unterricht
  • Klassenlehrerstunde (Klasse 5 – 7)
  • Förderstunde LRS
  • besonders wichtige AGs (unter Vorgabe einer kontinuierlichen Aufbauarbeit)
  • sonstige Fördermaßnahmen
  • weitere AGs

Die offizielle Kontingentstundentafel findet man hier:
http://www.bildung-staerkt-menschen.de/unterstuetzung/schularten/Rs